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Ich heiße Sie alle auf meiner Homepage recht herzlich Willkommen.

 

 

 

 

 

Willkommen

Es wäre schön, wenn Sie auf meinen Seiten etwas Interes-santes finden würden.

Da ich gebürtig von Nordstrand bin, möchte ich Ihnen meine Heimatinsel gerne etwas näher bringen.

 

 

Nordstrand (52,66 + 33,5 qkm = 86,25 qkm  groß = 8625 ha.) ist eine Insel, die durch einen Damm, der 1936 fertiggestellt wurde, mit dem Festland verbunden.

      

 Das jetzige Nordstrand  ist durch die Folgen der Sturmflut von 1634 entstanden. Ursprünglich bildeten  Nordstrand, Nordstrandischmoor, die Hamburger Hallig, Pellworm und Südfall  Alt-Nordstrand. Alt-Nordstrand soll fünf Harden umfasst haben mit 59 Kirchen  und Kapellen. Von den Kirchen ist nur die Odenbüller Kirche erhalten  geblieben. Nach der großen Flut von 1634 war es den Bewohnern allein nicht  möglich, erneut die Eindeichungsarbeiten durchzuführen. Friedrich III.  gewährte daher 1652 Brabantern das Recht, das noch uneingedeichte Land  einzudeichen. Die Alteingesessenen mussten auf Anordnung des Herzogs das Land  den Einwanderern überlassen. Hier bewahrheitete sich der Spruch: »Ken nich  will dieken, de mutt wieken.« Es ist verständlich, dass die alten Einwohner empört  waren. Einige wanderten nach Holland und Brandenburg aus, andere zogen sich  auf die Hallig Nordstrandischmoor zurück. Sie betrieben dort Schafzucht und  bauten Torf ab. Vor der Sturmflut im Jahre 1634 war die Bevölkerung von  Alt-Nordstrand protestantisch. Mit den Holländern kamen auch Katholiken und  Altkatholiken auf die Insel, so dass wir bis zum heutigen Tage auf Nordstrand  drei Glaubensgemeinschaften finden. Der evangelischen Gemeinde gehört die  alte St. Vinzenz-Kirche zu Odenbüll, die altkatholische Gemeinde besitzt die  Theresienkirche, und die römisch-katholische Gemeinde hält ihren Gottesdienst  in der St. Knuth Kirche ab, die erst im Jahre 1867 erbaut worden ist. Vorher  fand der Gottesdienst in dem sog. Herrenhause oder dem »Oratorium« statt.  Dieses Herrenhaus war im Jahre 1661 erbaut worden. Es war eine Privatstiftung  der Congregation der Oratorienbrüder, die damals ihren Sitz in Brüssel hatte.            
Von Nordstrand stammt der Missionar  Ludwig Ingwer Nommensen, der hier 1834 als Sohn eines Schleusen- wärters  geboren wurde. Er hatte auf Sumatra bei den Batak erfolgreich missioniert.  
Auf Nordstrand lebte der Bauer Andreas  Busch, der sich besondere Verdienste um die Erforschung Rungholts erworben  hatte. Am 16. Mai 1921 fand er in den Watten vor der Hallig Südfall Spuren  des alten Rungholt, das er bereits auf Karten aus dem 17. Jahrhundert  entdeckt hatte. Er fand die Reste zweier Entwässerungsschleusen, Spuren  einstiger Deiche, Warften und Brunnenlöcher. Sogar Menschenknochen und  Schädel wurden gefunden. Immer wieder kehrte Andreas Busch zur Ebbezeit zu  seinen Fundstellen zurück, um weiterzuforschen. Er ließ sogar Luftaufnahmen  von diesem Gebiet anfertigen.
 
In dieser wunderbaren Idylle schreibe ich Chroniken über Nordstrand. 
Sie werden herausgegen als "Nordstrand - Chronik"
Sie beinhalten die Historie der Häuser und deren Bewohner. Jedes einzelne  Buch wird mit Bildern der Häuser von heute und damals dokumentiert. Wenn Sie  näheres wissen möchten, klicken Sie auf “Chroniken” 
  
          
Ebenso erstelle ich Stammbäume in Bücherform,  z.B. der Nordstrander Familien, soweit Daten vorhanden sind. Näheres unter  “Stammbaum”  
         
Viel Spaß beim Stöbern in meiner Homepage  
wünscht Ihnen  
 Karl-Ludwig Petersen